Kategorie: Literatur

Ameis Kopie 2

Lesung

Lesung in Mainz am 26. Januar Näheres unter „Lesungen“

AlbertAublet Kopie

Das Wunderkind

„Es ist nun lange, wohl fast vierzig Jahre her, daß sie in unsere kleine Stadt einzogen. Wir standen am Bahnhof, tuschelten und reckten die Hälse. Eine unmäßig dicke, weißgekleidete Dame mit wippendem Federhut, augenscheinlich...

Schnorr

„vollkommen“

„Mit Erstaunen bemerkte Aschenbach, daß der Knabe vollkommen schön war.“ – Ein berühmt gewordener Satz aus Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“, von verschiedenen Schriftstellern immer wieder zitiert, wenn ihnen einen ähnliche Begegnung...

Hals

Mit hellen Stimmen

Die dunklen Tage im Winter zwischen dem Martinstag im November und dem Dreikönigsfest im Januar sind die Zeit der hellen Stimmen: Da gibt es Heischegänge mit ihren Liedern, die Choräle der Advents- und Weihnachtsgottesdienste,...

Mueller

„Holder Knabe …“

„Wir hatten uns am Abend des 23. Dezembers in dem alten Steinhaus versammelt, wir Kinder, wie wir zu tun pflegten, während Fräulein Anna Charlotte den Weihnachtsbaum schmückte und die alte Frau Kammerherr in ihrem großen Sessel...

MartinGrambauer

Der kleine Gerechte

Vor 50 Jahren, am 19. Dezember 1966, starb in Bad Doberan bei Rostock der Journalist und Schriftsteller Ehm Welk. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, bekannt und populär ist er aber bis heute vor allem...

alexander

Schlafes Bruder

Der Monat November mit seinen vielen Toten-Gedenktagen lässt auch auf die Verbindung der beiden Motive des Todes und des schönen Knaben schauen, die literarisch häufig begegnet. So beispielsweise im Motiv des Knaben als Todesboten bzw....

Cope

Mit fraulichem Blick

„Ich nehme für alle Frauen das Recht in Anspruch, an der flüchtigen Schönheit des Knaben Gefallen zu finden.“ So schreibt die bekannte Publizistin und Feminstin Germaine Greer in ihrem Buch „The beautiful boy“ /...

DeSatriano-Narcissus

Im Spiegel

„Dort war ein lauterer Quell, mit silberhellem Gewässer, / Welchen nimmer ein Hirt, noch weidende Ziegen der Berghöh’n, / Angerührt, noch anderes Vieh; den nimmer ein Vogel / Oder ein Wild getrübt, noch ein...

Pierre_Troubetskoy

Beziehungsweise

Der „schöne Knabe“ ist ein durchgängiges Motiv der Literatur, bei einigen Autoren und Autorinnen fällt auf, dass es häufiger begegnet. Nicht nur ein üblicher literarischer topos scheint sich dahinter zu verbergen, sondern auch die...