Das Buch

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260 Seiten

Tadzios Brüder
Der »schöne Knabe« in der Literatur
zusammengestellt und herausgegeben von Guido Fuchs

Tadzio, der polnische Junge aus Thomas Manns Novelle »Der Tod in Venedig«, hat in der Literatur viele Brüder: In zahlreichen Romanen, Erzählungen, Gedichten, Reisebeschreibungen und Tagebüchern begegnet der »schöne Knabe«, dessen Wahrnehmung nicht nur zum Stehenbleiben, An- und Nachschauen reizt, sondern bis zur Betroffenheit, ja zum Erschrecken führen kann und darüber sinnieren lässt, was Schönheit ist und aus welchen Quellen sie gespeist wird.
Wahre Anmut erwächst aus dem Unbewussten, wie es Heinrich von Kleist in seinem berühmten Essay »Über das Marionettentheater« beschrieben hat, und sie spiegelt einen paradiesischen Zustand wider, ein Idealbild, »wie sich der Herrgott vielleicht den Menschen geträumt hat.« (Max Frisch, »Die Schwierigen«)

Eine literarische Spurensuche mit Texten von Hans Carossa, Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Agnes Miegel, Sten Nadolny, Ernst Penzoldt, Rainer Maria Rilke, Anna Seghers, Theodor Storm, Robert Walser, Jakob Wassermann und vielen anderen.

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Da dieses Motiv des „schönen Knaben“ so überaus zahlreich in der Literatur vertreten ist und mit dem Buch nur teilweise aufgezeigt werden konnte, sollen auf dieser Seite zusätzlich Aspekte und Literaturzitate in Ergänzung aufgeführt werden.